Was folgt weiter? 25 Milliarden verknüpfter Dinge

Der Sonntag in Cannes sah aus wie Montag. Die Delegierten aus der ganzen Welt füllten den Festival- und Kongresspalast und machten ihn zum Turm von Babel. Sie registrierten sich schnell und eilten zum nächsten Seminar, Workshop oder Talk. „Was folgt weiter?“, fragten sie sich gegenseitig. Die Antwort erhielten sie bald.

Von acht Stunden ausgezeichneter Talks und Präsentationen hob sich nämlich ein Beitrag heraus. Er enthielt nicht nur Fakten, die wir erstaunt wahrgenommen haben, vielmehr machte er den Eindruck, als ob wir für eine Weile ein Bestandteil der Zukunft wären. Das alles dank dem Seminar „Three Hidden Stories Behind the Internet of Things” von Cheil Worldwide.

Gleich am Anfang wünschten wir, unsere Eltern, Geschwister, Großeltern anzurufen, um sie zu fragen, ob sie sich dessen bewusst sind, dass sie gerade die vierte industrielle Revolution erleben. Das Internet of Things (IoT) betrifft nämlich diejenigen Einrichtungen, die die Daten über das Internet sammeln und übertragen. Stellen Sie sich vor: Im Jahr 2020 werden weltweit 25 Milliarden Einrichtungen mit dem Netz verbunden sein. Dies bedeutet, dass die Grenze zwischen der wirklichen und virtuellen Welt völlig verschwimmt – die beiden Welten vereinen sich und gestalten eine neue Realität.

Eigentlich passiert das schon jetzt. Es gibt bereits jetzt intelligente Schuhe, mit denen man zuverlässig über eine fremde Stadt bummeln kann, aufmerksame Kühlschränke, die ihren Benutzer auf das Verbrauchsdatum hinweisen oder eine Wasserflasche, die den Kindern sagt, dass es Zeit ist, wieder zu trinken. Solche Technologien werden zunehmend eingesetzt, es entstehen intelligente Häuser, Schulen oder sogar ganze Städte.
Es raubt uns den Atem und zwingt uns zu fragen: „Wo genau in diesem ungeheuren Fortschritt ist eigentlich der Platz für die Werbung? Wird sie auch in der Zukunft benötigt?“ Bestimmt. Sie verliert überhaupt nicht an Bedeutung, im Gegenteil, sie wird wichtiger, denn je zuvor. Die Technologien können nicht mehr von dem Marketing getrennt werden, die Marken können nicht allen ihren Kunden das Gleiche bieten. Sie werden gezwungen, sich umzustellen, um jedem ein anderes Erlebnis bieten zu können.

Und genau hier ist der Platz für uns alle, die in dieser verknüpften Welt leben: in der Menge von Daten, die wir zur Verfügung haben, müssen wir den richtigen Zauber finden. Uns steht der größte Spielraum zur Verfügung. Damit sich aber jeder amüsieren kann, müssen wir uns die richtigen Spielzeuge ausdenken.
Hier sind einige IoT-Beispiele aus der Welt der Werbung:

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